1976

Gründung des Heimatvereins Dingden e. V.im Clubheim des Geflügelzuchtvereins. Erster Vorsitzender wird Josef Hülsken.
 

1978

Herausgabe des Buches: "Dingden, Land und Menschen bis zur Gegenwart" von Wilhelm Ritte mit dem Beitrag "Die geologische Geschichte der Landschaft des Dingdener Raumes" von Manfred Tangerding.
 

1979

Anmietung des Wohn-/Stallgebäudes, das bis zur Deportation ein Besitz der jüdischen Familie Humberg war. Erste Planungen für die Umwandlung in ein Heimathaus.
 

Ab 1982

Restaurierung des Hauses in fünfjähriger Arbeit mit viel Eigenleistung der Dingdener Bevölkerung.

Organisation der Dingdener Kirmes durch den Heimatverein (bis 2007).
 

Ab 1983

Bertreuung und Führungen durch die Nordbrocker Windmühle (bis 1992).
 

1984

Gründung der Tanz- und Trachtengruppe mit ca. 20 bis 25 Aktiven.
 

1987

Fertigstellung des Heimathauses und Eröffnung als Heimatmuseum.

Herausgabe des Bildbandes "Unser Dingden" mit über 500 alten Bild-Dokumenten bis etwa 1950.
 

1988

825-Jahr-Feier mit großem Festumzug auf Grund der Ersterwähnung Dingdens im Jahre 1163.
 

Ab 1992

Anbringung von Schrifttafeln an historischen Gebäuden in Dingden.
 

1995

Herausgabe der "Paßmann-Chronik" über die NS-Zeit von 1933 bis 1945.
 

1996

Trachtengruppentreffen im großen Festzelt auf dem Dingdener Kirmesplatz mit über 700 aktiven Gästen, auch aus den Niederlanden.
 

1999

Unser Ehrenmitglied und langjähriger Vereinsvorsitzender Josef Hülsken wird zum "Verdienten Bürger der Stadt Hamminkeln" gewählt.

Auf dem Bürgertag in Hagen wird dem Dingdener Heimatverein die Ehrenbezeichnung "Bürgerverein des Ruhrgebiets", verliehen. Neben einer lobenden Anerkennung wird auch ein Preisgeld von 500,-DM gezahlt für die Mobilisierung junger Menschen für bürgerschaftliches Engagement.
 

2000

Die Sammlung historischer Dokumente aus Dingden aus den Jahren 1374 bis 1945 wird in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht..
 

2001

Josef Hülsken wird mit dem "Bundesverdienstkreuz am Bande" ausgezeichnet.

Im Mai beginnt die Sanierung des Jakobshauses. Hier wird in mühevoller Arbeit ein Geschichtsort in Dingden unter dem Namen "Humberghaus"  entstehen.

Der Heimatverein feiert sein 25-jähriges Vereinsjubiläum und gibt aus diesem Anlass eine Vereinsfestschrift heraus.
 

2002

Herausgabe des ersten Bandes der "Dingdener Schriftenreihe" über "Wegekreuze, Bildstöcke und Heiligenfiguren in Dingden".
 

2004

Das 600. Mitglied wird vom Heimatverein freudig begrüßt.
 

2005

60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges arbeitet der Heimatverein intensiv die Zeit des Nationalsozialismus in Dingden auf.
 

2006

Hermann Ostendarp, langjähriger Geschäftsführer, tritt nicht wieder an. Er wird Ehrenmitglied im Heimatverein.

In seiner Diplomarbeit "Zur gesellschaftspolitischen Bedeutung der Entstehung und Entwicklung von Heimatmuseen am Beispiel des Niederrhein" befasst sich Ralf Tielkes an der Universität Duisburg mit dem Heimathaus Dingden. Seine wissenschaftliche Arbeit erhält die Note 1,7.
 

2008

Der bisherige 1. Vorsitzende Johannes Vehns stellt sich auf der Generalversammlung nicht der Wiederwahl. Er wird von der Versammlung einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt.
 

2012

Spendengelder in Höhe von 1.526,22 € aus dem Verkauf des Buches "Pater Josef Schlütter - Franziskaner in Brasilien" werden an den Franziskanerorden übergeben. Dieses Geld kommt in voller Höhe dem Centro Beneficente in Sao Luis im Nordosten Brasiliens zugute.

Eröffnung des Geschichtsortes Humberghaus am 8. Juni mit vielen geladenen Gästen. Ehrengäste sind die Nachfahren der Familie Humberg: Ruth und Susan Muscovitch und Marvin und Leonard Terhoch aus Kanada.

Zum Frühlingstreff öffnet der Heimatverein das Heimathaus. Hier bewirten wir Sie mit Schnittchen mit Schinken und Griebenschmalz auf selbstgebackenem Brot mit Kaffee oder Buttermilch. Daneben wird der traditionelle "Ding'se Koffieschnaps met Knabbeln" angeboten. Zur Eröffnung der Kirmes tritt die Tanz- und Trachtengruppe des Heimatvereins auf.

Finanziell unterstützt der Heimatverein den Dingdener Martinszug der Grundschule und stellt jedes Jahr für die Grundschulkinder rote Runkelrüben zum Basteln von Martinsfackeln bereit. Beim Vorbeizug der Martinszüge wird das Heimathaus festlich geschmückt und beleuchtet.

An Allerheiligen, an Allerheiligen, am Totensonntag und am Volkstrauertag öffnet und schmückt der Heimatverein das Ehrenmal in der Königsmühle.

Ca. alle 5 Jahre wird das Erntedankfest ausgerichtet: Mit Erntekrone, Verkauf von Ernteerzeugnissen, Volkstanz der Trachtengruppe, viel Musik usw.

Ebenfalls findet ca. alle 5 Jahre ein Dreschfest statt. Hier wird das Getreide wie in alten Zeiten geerntet -  mit historischen Erntemaschinen oder von Hand in traditioneller Tracht. Das Getreide wird mit der vereinseigenen Dreschmaschine gedroschen.

Mindestens zweimal pro Jahr, im Frühjahr und Herbst, öffnet das Heimathaus seine Türen für Sonderausstellungen. Hier wird insbesondere heimischen Künstlern und Sammlern die Möglichkeit gegeben, ihre Objekte der Öffentlichkeit zu präsentieren.

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